Dan Godan klärt auf über die Finanziers des Facebook-Zensurteams Corrective

Die Betreiber des sozialen Netzwerks Facebook wollen künftig in Deutschland härter gegen die Verbreitung von nach Regierungsansicht gefälschter Nachrichten, sogenannter „Fake News“ vorgehen. Als Partner soll das Recherchezentrum „Correctiv“ von Internet-Nutzern gemeldete Inhalte prüfen. So berichtete der Münchner Merkur am 16.01.2017. 

Anmerkung Dan Godan: 

Die größten Fake News Verbreiter sind die Politiker der UNION, SPD, GRÜNEN und LINKEN sowie die diesem Klientel hörigen Mainstreammedien“

Doch wer ist „Correctiv“?

Der Geschäftsführer von „Correctiv“, David Schraven, beschreibt die Arbeit von „Correctiv“ folgendermaßen: “Wir machen gemeinnützigen Journalismus. Das bedeutet wir sind unabhängig von politischen Interessen.

Aber wie neutral, unvorbelastet und unabhängigCorrectiv“ tatsächlich ist, offenbart ein Blick auf die verantwortlichen Köpfe und die finanziellen Unterstützer.

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Der Geschäftsführer, David Schraven, arbeitete für die „Tageszeitung“, die „Süddeutsche Zeitung“ und als freier Journalist bei der „Weltgruppe“ – einem Springer Medium. Von 2010 bis 2014 war er für Deutschlands drittgrößtes Verlagshaus, die „FUNKE“ Mediengruppe, die Westdeutsche Allgemeine Zeitung (WAZ) und die Neue Ruhr Zeitung (NRZ) tätig. Auch Chefredakteur Markus Grill, weist Verbindungen zu etablierten Leitmedien auf. Er war von 2003 bis 2009 beim „STERN“ und von 2009 bis 2015 beim „SPIEGEL“ als Reporter im Einsatz.

Laut David Schraven sei „Correctiv“ wirtschaftlich unabhängig, denn es finanziere sich vor allem durch Spenden.

Correctiv“ erhielt im Jahr 2015 Zuwendungen von rund 1,7 Mio. Euro. Wenn man genauer unter-sucht, wem die Arbeit von „Correctiv“ so sehr am Herzen liegt, dass er dafür tüchtig in die Tasche greift, merkt man schnell, woher der Wind weht:

Denn knapp 1,5 Mio. Euro kommen von der Brost-Stiftung. Stiftungsgründerin ist Anneliese Brost. Ihr Ehemann, Erich Brost, war Mitbegründer der „WAZ“ – Gruppe, die später zur „FUNKE“- Mediengruppe wurde. Dort war David Schraven, der heutige Geschäftsführer von „Correctiv“, noch bis 2014 tätig. Auch Bodo Hombach, jahrelanger Geschäftsführer der WAZ-Gruppe, der nun stellvertretender Vorsitzender der Brost-Stiftung ist, saß noch bis Juni 2016 als Gründungsmitglied im Ethik-Rat von „Correctiv“. Aus der „Rudolf-Augstein-Stiftung“, dem Herausgeber des Magazins „DER SPIEGEL“, flossen weitere 35.000 Euro zu „Correctiv“. Auch Medienhäuser stellten dem angeblich neutralen Kontrollgremium „Correctiv“ diverse Spenden zur Verfügung, darunter: RTL, ZDF, Google, Gruner & Jahr oder die „Zeit“- Stiftung.


4bBei diesen starken Verbindungen und finanziellen Abhängigkeiten von Massenmedien kann schwerlich von Neutralität, Unabhängigkeit und Gemeinnützigkeit gesprochen werden. Vielmehr scheint „Correctiv“ ein vom Medienmainstream gezielt eingerichtetes Instrument gegen alternative Berichterstattungen zu sein.

Denn das Recherchezentrum „Correctiv“ hat nun einen Zeitungsartikel über alternative Aufklärungs-Medien verfasst und an den Münchner Merkur weitergereicht. Am 16.1.2017 wurde er veröffentlicht. Camilla Kohrs, eine Mitarbeiterin der unabhängigen Prüfstelle, hat darin zahlreiche alternative Mediengruppen gezielt verunglimpft und als Medien der neuen Rechten abgestempelt. Aufgeführt wurden: – das „Compact“-Magazin mit 40.000 Exemplaren pro Monat (Zahlen von Camilla Kohrs) – die „Junge Freiheit“ mit 28.000 Zeitungen pro Woche – der Online-Nachrichtensender „RT Deutsch“ mit über 80.000 youtube-Abonnenten – der „Kopp“-Verlag“ mit 15.000 verkauften Büchern pro Tag – der Internet-Blog „Politically Incorrect“ oder „PI-News“ mit 400.000 Besuchern pro Tag – der ehemalige Radiomoderator Ken Jebsen, bekannt als Ken FM mit 150.000 youtube-Abonnenten – sowie das Magazin „Sezession“ mit 2.300 Exemplaren pro Ausgabe. Unter dem Titel „Die Hetzer“ schreibt Camilla Kohrs: „Sie sind Aufwiegler und Hetzer im gesellschaftlichen Diskurs: die Medien der neuen Rechten. Im Internet, über soziale Medien und Zeitschriften verbreiten sie gezielt erfundene Nachrichten und Verschwörungstheorien, sogenannte Fake-News. Wer die Absender des „Social-Media-Hasses“ kennt, kann deren Texte besser einordnen.“ Auch Camilla Kohrs schlägt nur mit stark negativ behafteten Begriffen wie Aufwiegler, Hetzer, Neue Rechte, Verschwörungstheorien, Fake News und Social-Media-Hass um sich, ohne konkrete Fakten für ihre Behauptungen auf den Tisch zu legen. Vermutlich, weil solche fehlen.

Diese in Verruf bringenden Bezeichnungen werden offensichtlich gewählt, um alternativen Medien ein möglichst negatives Meinungsbild anzuhängen und von den nachgewiesenen Mängeln der Leitmedien abzulenken.

Sehen Sie dazu auch die Kla.tv-Sendungen: „Fake-News – Wer wem den Schwarzen Peter zuschiebt“ (www.kla.tv/9530) und „Kampf gegen Fake-News als Deckmantel für kommende Internet-Zensur“ (www.kla.tv/9555). Die vorgebliche „Unabhängigkeit“ und „Neutralität“ von „Correctiv“ erscheint somit auch durch dessen Arbeitsweise äußerst unglaubwürdig.

Anmerkung Dan Godan in eigener Sache:

ICH VERBITTE MIR JEGLICHE KOMMENTARE DIESER REFUGEES-WELCOME PLATTFORM CORRECTIV UNTER MEINEN ARTIKELN!

Dieses obskure Unternehmen, welches u.a. von der Bundesregierung und von der Open Society Foundations des US-Milliardärs George Soros finanziert wird, wurde im Juni 2014 als gemeinnützige GmbH gegründet. Die Anschubfinanzierung von 3 Millionen Euro wurde für vier Jahre durch die Essener Brost-Stiftung abgesichert.
Leitung und Organisation
David Schraven leitet als Geschäftsführer das Recherchezentrum Correctiv.
Von Juni 2015 bis August 2017 war Markus Grill Chefredakteur von Correctiv. Neuer Chefredakteur wird Oliver Schröm.
2017 kündigte Facebook eine Kooperation mit Correctiv an: Bestimmte Beiträge, die von Nutzern als Falschmeldung oder als Lügengeschichte (sog. Fake News) gemeldet werden und sich stark verbreiten, würden von Correctiv überprüft. Gelangen deren „Factchecker“ zu dem Schluss, dass ein solcher Beitrag vorliege, werde der Facebook-Beitrag zwar nicht gelöscht, aber mit einem Warnhinweis versehen, dass die Geschichte von unabhängiger Seite angezweifelt werde. Correctiv fügt einen Link auf einen eigenen Text hinzu, der dem verfälschenden Beitrag die vermeintlichen Fakten gegenüberstellt. Weiterhin werde die Sichtbarkeit dieser Beiträge durch technische Parameter in der Datenbank von Facebook ggf. reduziert. Laut Facebook fließt für die Kooperation an Correctiv kein Geld. Die Zusammenarbeit könnte dem kleinen Portal aber helfen, seine Bekanntheit zu steigern.

Peinliche Letter-Panne: Wie Correctiv Hillary Clinton voreilig als Präsidentin feierte:

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Fehlinformation der Recherche-Profis: Am Morgen nach der US-Wahl dürften einige Leser beim Scrollen durch ihr E-Mail-Postfach nicht schlecht gestaunt haben. Denn während die Zeit (Elbvertiefung), Spiegel Online (Die Lage) und andere Medien in ihren frühmorgendlichen Newslettern Donald Trump zum Sieger im US-Wahlkampf erklärten, verkündete Correctiv-Publisher David Schraven noch via E-Post: „Donald Trump hat die US-Präsidentschaftswahlen verloren. Hillary Clinton hat gewonnen.“

Quellen/Links:  http://deutsch.rt.com/programme/451-programme/45588-451-correctiv-facebook-polizei-im/
http://correctiv.org/correctiv/geschaeftsfuehrung/
http://correctiv.org/correctiv/redaktion/
http://correctiv.org/media/public/d2/16/d216585f-f687-4cdd-9a95-d963810449ab/150812_jahresbericht_2014.pdf
http://correctiv.org/media/public/84/27/8427cc11-0dc6-47b9-bf44-cfbacf8d1b27/160631_rz_correctiv_jahresbericht_36_seiten.pdf
http://correctiv.org/correctiv/finanzen/
http://www.broststiftung.ruhr/vorstand/
http://www.broststiftung.ruhr/